Hochschulübergreifende Workshops

Die hochschulübergreifenden Workshops des Netzwerks Musikhochschulen bieten Ihnen die Möglichkeit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen Ihrer eigenen Hochschule, aber auch Fachkolleginnen und Fachkollegen aus anderen Musikhochschulen zu treffen und sich – begleitet von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten – zu klassischen und auch innovativen Themen rund um die Lehre auszutauschen.
Hier finden Sie das Workshop-Programm für das Sommersemester 2018 als PDF-Dokument.

Lernlabor: Reflexion und Feedbacktechniken in der künstlerischen Ausbildung und Praxis – Praxisseminar für Lehrende und Studierende

Body: 

Reflexion und Feedback sind grundlegende Elemente für Kreations- und Lernprozesse in der künstlerischen Arbeit und Ausbildung. In diesem Praxisseminar wird beleuchtet, wie die Künstler/innen, das Team und das Werk durch gezielt gestaltete Reflexionsformate und Feedbacksessions gefördert werden können. Der methodische Fokus liegt dabei auf der künstlerischen Praxis.

Die Veranstaltung besteht aus 3 Teilen:

1. „What is there?“: Aktuelle Ansätze, gelebte Praktiken und Fragestellungen zum Thema Lernen, Lehren und Potentialentwicklung.

2. „What matters?“: Relevante Ansätze und Basisaspekte für Potentialentwicklung und Veränderungsprozesse in der künstlerischen Ausbildung anhand des Themas Reflexion und Feedback.

3. „What is possible and what is needed?“: Konkrete Rahmengestaltung, Tools und Vorgehen in der Feedback-Praxis.

Thema 1 und 2 werden für Studierende und Lehrende mit ihrer jeweiligen Rolle und Expertise in eigenen Veranstaltungen angeboten (Peer-Groups) und die Grundprinzipien der Feedbackmethodik vorgestellt und probiert. Am dritten Seminartag wird die Feedbackpraxis in Form eines Lernlabors mit Studierenden und Lehrenden als Kommunikationspartner anhand künstlerischer Arbeiten aktiv erprobt.

Dozentin: Kristin Guttenberg, Dozentin für Kommunikation, Feedback und Artistic Leadership sowie angewandte Musikphysiologie/Performing Arts Physiologie. Sie wirkt in Deutschland (HfM Hanns Eisler, HfS Ernst Busch, UdK Berlin, HCU Hamburg, HfMDK Frankfurt, u.a.) und international als Lehrende und Lehrtrainerin an künstlerischen Hochschulen und Kulturinstitutionen, entwickelt Ausbildungskonzepte, gibt Seminare und Coaching für Performer und Ensembles. Sie ist Honorarprofessorin an der HfM Hanns Eisler Berlin und Mitgründerin und ehem. Leitung des Fachbereichs Musikphysiologie/Kurt-Singer-Instituts.

Zielgruppe: Lehrende und Studierende
Termin | Ort:
Studierende: Freitag, 25. Mai 2018, 16.30 – 20.00 Uhr und Samstag, 26. Mai 2018: 09:00 – 12:30 Uhr;
Lehrende: Samstag, 26. Mai 2018, 14:00 – 19:30 Uhr und Sonntag, 27. Mai 2018, 09:30 – 12:30 Uhr,
Lehrende und Studierende: Sonntag, 27. Mai 2018, 14:00 – 18:30 Uhr | HfMDK Frankfurt am Main

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Freitag, 25. Mai 2018 - 16:30 bis Sonntag, 27. Mai 2018 - 18:30

Widerstandsfähigkeit erlernen – Gelassen und sicher im Stress

Body: 

In unserer bewegten und veränderungsreichen Zeit rückt zunehmend in den Fokus, wie wir trotz hoher Anforderungen unser physisches und psychisches Wohlbefinden erhalten können. In diesem Zusammenhang gibt der Workshop Antwort auf folgende Fragen: Warum fällt es manchen Menschen leichter, belastende Phasen oder gar Krisen zu überstehen und warum werden andere Menschen darüber krank? Was macht uns widerstandsfähig und hilft uns, Stress und Belastungen zu verarbeiten?
 
Lernen Sie in diesem Training
• wie Sie Ihren persönlichen Stresslevel reduzieren, sich mehr Freiräume verschaffen und gleichzeitig effizienter mit Ihrer Zeit verfahren können.
• Denkansätze und Perspektiven kennen, die Sie unterstützen, in angespannten Zeiten Kräfte zu mobilisieren und gleichzeitig Entspannung möglich werden zu lassen.
• statt impulsiver Reaktionen bei Stress die Situation zu analysieren, Stressauslöser zu identifizieren und reflektierte und kontrollierte Handlungsalternativen zu entwickeln.

Dozentin: Christina Henn-Roers M.A., MBA, studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Wirtschaft. Sie ist zertifizierter Business Coach und Trainerin mit den Schwerpunkten Resilienzmanagement und Teamentwicklung. Seit 2009 arbeitet sie selbständig für Unternehmen und Hochschulen im Kontext von Organisations- und Führungskräfteentwicklung.

Zielgruppe: Lehrende aller Unterrichtsformen sowie Mitglieder der Verwaltung
Teilnehmendenzahl: max. 15 Personen
Ort: HfM Freiburg

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Donnerstag, 7. Juni 2018 - 14:00 bis Freitag, 8. Juni 2018 - 16:00

Konfliktmanagement - Zum konstruktiven Umgang mit Konflikten im Kontext Hochschule

Body: 

Konflikte sind Bestandteil unserer sozialen Realität. Ein guter Umgang mit diesen komplexen und dynamischen Situationen ist nicht einfach. Schnell wird man in ein Knäuel aus Emotionen, Ansprüchen und Fakten verwickelt. Man gewinnt den Überblick (zurück), wenn man das eigene Handeln und seine Auswirkungen im Umgang mit Interessensunterschieden zunächst reflektiert. Im nächsten Schritt geht es darum zu überprüfen, wie klar die eigene Position formuliert ist und ob man sie angemessen vertritt. Es gilt, im Gespräch zu erkennen, ob und in welcher Hinsicht möglicherweise eine Anpassung der eigenen Zielsetzungen gefordert ist, um gemeinsam eine gute Lösung auszuhandeln.

Dozentin: Dipl.-Psych. Gerda Reiff, Reiff und Schmitz GbR, Köln. Die Diplom-Psychologin berät und lehrt seit 1999 selbstständig als Coach, Konfliktmoderatorin und Managementberaterin. Sie begleitet Führungskräfte und den Führungsnachwuchs namhafter Unternehmen und Organisationen. Für Hochschulen arbeitet sie seit 2002 und begleitet Wissenschaftler/innen mit unterschiedlichen akademischen Graden bei der Übernahme ihrer Leitungs- und Führungsrolle.

Zielgruppe: Lehrende aller Fachgruppen und Mitglieder der Verwaltung
Ort: HfM Weimar

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Donnerstag, 14. Juni 2018 - 13:00 bis Freitag, 15. Juni 2018 - 17:00

Atem und Klang

Body: 

Ausdrucksstarke Klangqualität bei ökonomischem Energieeinsatz ist das Ergebnis einer guten Atemtechnik. Diese hilft bei Problemen, mit denen sich Holz- und Blechbläser immer wieder konfrontiert sehen, wie beispielsweise Tonhalteschwäche in hohen Lagen, unpräziser Klang bei schnell wechselnden Intervallsprüngen oder atemloses, angestrengtes Spiel. Auch bei Streichern und Pianisten wird der Ausdruck persönlich-lebendig, wenn die Bewegungen mit dem Atemablauf koordiniert sind. Bei vielen Musikern ist die Atmung nicht in der Balance, sie haben zu viel oder zu wenig Luft. Auf Dauer führt dies über Verspannungen auch zu klanglichen Einschränkungen. Musiker finden über den bewussten Umgang mit der Atmung einen besseren Kontakt zu sich selbst und zu ihrem Instrument. Auf dieser Grundlage gewinnt ihr Spiel an emotionalem und lebendigem Ausdruck, der die Zuhörer erreicht.
Der Workshop beinhaltet: Grundlagen ökonomischer Atemabläufe und Auswirkungen auf die Klangqualität, atemverbundene Bewegungen, Durchlässigkeit, druckfreie Atemführung, differenzierte Atemstütze, Anwendung und Übertragung auf die Notenliteratur, Umgang mit Lampenfieber. Der Workshop findet bis mittags in großer Runde statt, anschließend geht es in Kleingruppen und Einzelarbeit weiter.

Dozentin: Isa Terwiesche, staatlich geprüfte Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin, Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater München, der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Enge Zusammenarbeit mit u.a. Prof. Andrea Lieberknecht (Flöte), Prof. Dag Jensen (Fagott), Prof. François Leleux (Oboe), Prof. Thomas Horch (Posaune), Prof. Guido Segers (Trompete), Prof. Jörg Brückner (Horn), Koryun Asatryan (Saxophon), Prof. Erik Schumann (Violine), Prof. Roland Glassl (Viola), Prof. Michael Sanderling (Violoncello), Prof. Markus Bellheim (Klavier) und ihren Klassen.

Zielgruppe: Lehrende im Instrumentalunterricht für Streich-, Blas- und Tasteninstrumente
Ort: HfMT Hamburg

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Freitag, 22. Juni 2018 - 10:00 bis 19:30

Herausfordernde Situationen in der Lehre: Einzelunterricht

Body: 

Herausfordernde Situationen gehören zur Lehre! Dabei empfindet jede und jeder Lehrende Unterschiedliches als schwierig: Für manche ist es der Stoff, für viele sind es einzelne Studierende oder die Interaktion zwischen den Beteiligten, für andere sind es die Rahmenbedingungen.
„Störungen“ nehmen sich Vorrang und meist ist es sinnvoll, ihnen einen angemessenen Raum zu geben. In diesem Workshop geht es um die Spezifika von Lehre mit Einzelnen und die damit verbundene Notwendigkeit, immer wieder neu zwischen Nähe und Distanz zu balancieren. Es werden die individuellen Anliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. mit dem Verfahren der „Kollegialen Fallarbeit“ und dem Konzept der Themenzentrierten Interaktion (TZI) bearbeite.

Dozent: Dr. Jochen Spielmann ist Kunstwissenschaftler, Erwachsenenpädagoge, Coach und Supervisor DGSv sowie Lehrbeauftragter für Themenzentrierte Interaktion TZI. Seit 2009 ist er als Dozent und Coach am Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen an der TU Braunschweig und an weiteren Hochschulen u. a. mit dem Schwerpunkt Training und Coaching von Führungskräften tätig.

Zielgruppe: Lehrende im Einzelunterricht
Ort: HMTM Hannover (Senatssaal)

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Montag, 25. Juni 2018 - 11:00 bis 19:00
 
 
 

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