Hochschulübergreifende Workshops

Die hochschulübergreifenden Workshops des Netzwerks Musikhochschulen bieten Ihnen die Möglichkeit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen Ihrer eigenen Hochschule, aber auch Fachkolleginnen und Fachkollegen aus anderen Musikhochschulen zu treffen und sich – begleitet von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten – zu klassischen und auch innovativen Themen rund um die Lehre auszutauschen.
Hier finden Sie das Workshop-Programm für das Wintersemester 2017/2018 per pdf

Die eigene Lehre mit Feedback und Evaluation reflektieren

Body: 

Es ist nicht einfach qualifizierte Rückmeldungen auf die eigene Lehre zu erhalten. Wie individuell und spezifisch können und müssen Fragen an Studierende aussehen, damit Lehrende mit den Antworten etwas anfangen und ihre Lehre weiterentwickeln können? Wie können Reflexionsgespräche mit Studierenden gestaltet werden? In diesem Workshop werden, ausgehend von konkreten Zielen, die die Teilnehmenden in ihren eigenen Lehrveranstaltungen verfolgen, Methoden für Feedback und ein Fragenpool zur Evaluation vorgestellt und auf die eigene Lehrveranstaltung übertragen. Zudem werden Möglichkeiten, wie mit Evaluationsergebnissen umgegangen werden kann, aufgezeigt.

Dozenten: Dr. Jochen Spielmann ist Kunstwissenschaftler, Erwachsenenpädagoge, Coach und Supervisor DGSv sowie Lehrbeauftragter für Themenzentrierte Interaktion TZI. Seit 2009 ist er als Dozent und Coach am Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik für Niedersachsen an der TU Braunschweig und an weiteren Hochschulen u. a. mit dem Schwerpunkt Training und Coaching von Führungskräften tätig.

Govinda Wroblewsky arbeitet seit 2012 im Netzwerk Musikhochschulen als Koordinator des Handlungsfelds Qualitätsmanagement/Evaluation und ist mit der Entwicklung und Umsetzung von angemessenen Evaluations und Feedbackinstrumenten für Musikhochschulen betraut. Er ist Soziologe und aktuell Student im einem berufsbegleitenden Hochschul- und Wissenschaftsmanagement MBA Studiengang.

Zielgruppe: Lehrende aller Unterrichtsformen
Ort: HfMDK Frankfurt

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Donnerstag, 25. Januar 2018 - 11:00 bis Freitag, 26. Januar 2018 - 15:30

Lerncoaching

Body: 

Lerncoaching hilft Studierenden dabei Lernstrategien und Lerntechniken nicht nur für das Üben eines Instruments zu entwickeln, sondern auch für jeden anderen Lerninhalt eigene Defizite im Lernverhalten zu entdecken und neue Wege fürs Lernen zu finden. Der Lehrende ist dabei Coach und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, bei der die Stärkung der Persönlichkeit im Mittelpunkt steht.
Im Workshop werden Gesprächsführungstechniken für Einzelgespräche oder Gruppen-coachings vermittelt, mit denen Lehrende die Ursachen hinter den Lernproblemen der Studierenden herausbekommen können, und mit denen sie lösungsorientiert beraten können.
Im Mittelpunkt der Gesprächsführung steht das Systemische Fragen als Technik, womit noch unentdeckte Ressourcen und Lösungen gemeinsam mit den Studierenden entwickelt werden, um ihr Lernverhalten zu verbessern.

Dozentin: Dipl. Soz.päd. Susanne Laß, Führungskräfte- und Mitarbeiterberaterin beim B.A.D. GmbH, langjährige Erfahrungen als hochschuldidaktischer Coach an der technischen Hochschule Mittelhessen, hochschuldidaktische Projekte an der Leibniz-Universität Hannover und der HAWK in Hildesheim und als Trainerin und Prozessberaterin im öffentlichen Dienst. Hochschuldidaktische Schwerpunkte: Coaching von Lehrenden, lernendenzentrierte Lehr-/Lernformate.

Zielgruppe: Lehrende aller Unterrichtsformen

Ort: HMTM Hannover (Senatssaal)

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Montag, 29. Januar 2018 - 10:00 bis 18:00

Videoreflexion im künstlerischen Einzelunterricht

Body: 

Eigene Videos zu produzieren ist heutzutage ein Leichtes. Viele Musiker und Musikerinnen nutzen sie, um sich und ihr künstlerisches Schaffen öffentlich zu präsentieren. Videos können aber auch im Rahmen der Hochschullehre zum Einsatz kommen: Aufgezeichnet im künstlerischen Einzelunterricht können sie ein hilfreiches Mittel dafür sein, dass Musikstudierende eine Außenperspektive auf ihr eigenes Musizieren einnehmen, kritische Selbstbewertung betreiben, Feedback ihrer Lehrenden reflektieren sowie besprechen u.v.m. Wie sich die Anwendung solcher Videos im künstlerischen Einzelunterricht gestalten lässt, darin erhalten Sie in diesem Workshop einen umfassenden Einblick.

Anhand konkreter (Video-)Fallbeispiele werden wir darüber diskutieren, wie sich die Methode didaktisch ausrichten lässt, welche Ziele Lehrende und Studierende im künstlerischen Einzelunterricht anstreben können und inwiefern gerade die Interaktion zwischen Lehrenden und den Studierenden, z.B. das Umsetzen von Instruktionen, die Interpretation von Feedback, etc. verbessert werden können. Im Workshop lernen Sie zudem ein konkretes Werkzeug auf einer Lernplattform kennen, das Sie für eine solche Videoreflexion mit Musikstudierenden nutzen können. Mit diesem Kommentarwerkzeug werden wir auch praktisch an Beispielvideos arbeiten. Nicht zuletzt werden wir mögliche Schritte in Bezug auf den Einsatz der Methode an ihrer Institution (z.B. Implementation der Lernplattform) diskutieren.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass der Workshop eine online-gestützte Vorbereitungsphase beinhaltet, in der Sie die Lernplattform bereits kennenlernen.

Dozentin: Dr. des. Marianne Heiden, entwickelte im Rahmen ihrer Doktorarbeit die Methode der Videoreflexion speziell für den künstlerischen Einzelunterricht und erprobte sie an verschiedenen (Musik-) Hochschulen. Sie arbeitete bis Juli 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Hochschuldidaktik/Medienpädagogik (u.a. Universität der Bundeswehr München, Zeppelin Universität Friedrichshafen) und ist aktuell u.a. innerhalb eines Lehrauftrages im Fach Lehrpraxis der EMP am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg tätig.

Anmeldeschluss: 20.12.2017
Zielgruppe: Lehrende im künstlerischen Einzelunterricht sowie Lehrende, die im Bereich E-Learning arbeiten
Ort: HfM Weimar

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Freitag, 2. Februar 2018 - 10:00 bis 18:00

Besprechungen und Sitzungen professionell leiten

Body: 

Professionelle Gesprächskultur ist ein zentrales Führungs- und Leitungsinstrument. Ob Senats- oder Fachbereichssitzungen, Projektgruppen oder Gremienarbeit – immer ist es die Hauptaufgabe der Besprechungsleitung durch Anwendung ziel- und ergebnisorientierter Methoden und Techniken Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit aller Beteiligten sicher zu stellen und Störungen in Besprechungen zu minimieren.

Inhaltliche Schwerpunkte sind vor allem

  • die richtige und vollständige Vorbereitung auf Sitzungen/Moderationen,
  • mögliche Doppelrollen und Aufgaben der Sitzungsleitung,
  • das Spannungsfeld von Inhalts- und Prozesslenkung,
  • bewährte Gesprächsregeln und Problemlösungsstrategien,
  • Werkzeuge zur Unterstützung von Besprechungen/Moderationen in einzelnen Phasen,
  • Der Umgang mit Störungen und Konflikten sowie
  • Umsetzungssicherungsverfahren, die Verbindlichkeitssteigerung von Beschlüssen.

Neben Impulsbeiträgen stehen vor allem praktische Übungen mit gemeinsamer Auswertung im Mittelpunkt dieses Workshops.

Dozent: Dr. Martin Sabel, Dipl.-Pädagoge, Studien in Theologie, Psychologie, Musikwissenschaft, Dirigieren. Von 1993 – 2001 wissenschaftlicher Angestellter und Projektleiter im Lehr- und Forschungsbereich Erziehungswissenschaft/Berufsbildung an der Universität Paderborn, seit 2002 Geschäftsführer der Sabel Consulting GmbH.
Der Schwerpunkt der Beratungs- und Trainingstätigkeit liegt in den Bereichen Führung, Kommunikation, Besprechungsmanagement, Verhandlungstechnik und Konfliktmanagement in der öffentlichen Bundesverwaltung, Universitäten, sozialen Einrichtungen, Mittelstand und im Ehrenamt. Seit über 30 Jahren nebenberuflicher Chorleiter.

Teilnehmendenzahl: max. 16 Personen
Zielgruppe: Mitarbeitende in Lehre und Verwaltung, die Besprechungen/Sitzungen/Gremien leiten (werden)
Ort: MH Lübeck

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Dienstag, 20. März 2018 - 11:00 bis Mittwoch, 21. März 2018 - 16:30

Abgrenzungskompetenz

Body: 

Ja zum Nein: Die Anforderungen des beruflichen und privaten Alltags ausbalancieren zu können erfordert oft ein meisterliches Zwickmühlenmanagement.
In dem interaktiven Lehr-Dialog erfahren Sie Strategien aus dem systemischen Coachinghandwerk:
◦ wie Sie sich gelassen abgrenzen können, ohne schlechtes Gewissen…
◦ wie Sie Abgrenzung wirksam nach außen kommunizieren
◦ und wie Sie freundlich innere Antreiber oder Kritiker in unterstützende Kräfte verwandeln können
◦ Wie transformieren Sie Ärger nutzen können, statt dagegen anzugehen - so dass Sie gut abschalten und durchschlafen können
◦ Praktische Tipps und Erkenntnisse aus der Gehirnforschung, dem systemischen Coachinghandwerk und dem Mentaltraining erleichtern hier den Zugang zu versöhnenden und schützenden Aspekten der Abgrenzung.

Dozentin: Karin Probst, zert. Systemischer Business Coach (FU Berlin) begleitet seit 1998 internationale Unternehmen mit Training und Coaching. Sie ist Dozentin z.B. an der Hochschuldidaktik der Universitäten Baden-Württemberg und Hessen, der Alanus Hochschule, der German Graduate School of Management und war als Schauspielerin, Regisseurin an führenden Theatern in Deutschland und Leiterin des Studiengangs Theaterpädagogik an der Akademie darstellender Künste Ulm.

Zielgruppe: Lehrende und Mitglieder der Verwaltung
Ort: HfM Würzburg

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Freitag, 13. April 2018 - 10:00 bis 17:00

Freispiel – Improvisation lernen und lehren

Body: 

Der freie improvisatorische Umgang mit dem eigenen Instrument ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Wenn aber die Hürde zum freien Spiel genommen ist, entdecken Musiker/innen schnell, dass es sich lohnt, weiter zu experimentieren.

Der Workshop „Freispiel“ ist eine Einladung zur freien Improvisation und richtet sich an Hochschullehrende und Studierende. Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
• Spielfreude,
• Kommunikation,
• Strukturen,
• individuelle Ausdrucksmöglichkeiten sowie
• Improvisation in der musikalischen Praxis.

Im Mittelpunkt des Workshops steht das Tun. Improvisation wird solistisch, in kleinen Besetzungen und im Tutti geübt. Spielabläufe können durch formale Prinzipien konstruiert werden. Hörbeispiele, spontanes Dirigat und vokales Musizieren ergänzen den Workshop. Die praktische Anwendbarkeit der Workshopinhalte in didaktischen und künstlerischen Zusammenhängen wird während der Veranstaltung immer wieder diskutiert und überprüft.

Dozentin: Gunda Gottschalk spielt improvisierte und zeitgenössische Musik und bringt ihre Klangarbeit in Verbindung mit Tanz, Theater, Film, Komposition, Bildender Kunst und Literatur. Mit ihren Ensembles ist sie europaweit auf Festivals für zeitgenössische und improvisierte Musik vertreten und gastiert in den USA, in Kanada, in der Mongolei sowie in China und Russland. Sie leitet Workshops für Improvisation an Musikhochschulen und auf internationalen Konferenzen. Ihre soziokulturellen Projekte mit Kindern und Jugendlichen wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. In NRW belebt sie die Szene durch diverse Aktivitäten, darunter das WIO-Orchester („ein Orchester dirigiert sich selbst“), die Reihe soundtrips NRW und die Programmgestaltung im „ORT“ der Peter Kowald Gesellschaft.

Zielgruppe: Lehrende und Studierende im Instrumentalunterricht | Schwerpunkt: künstlerischer Einzelunterricht und Kammermusik
Ort: HfMDK Frankfurt am Main

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Donnerstag, 19. April 2018 - 11:00 bis Freitag, 20. April 2018 - 17:00

Gleich und fremd zugleich: Vielfalt im Unterricht ist ein Gewinn; aber auch eine Anstrengung

Body: 

Lernen Jungen anders als Mädchen? Unterrichten Frauen anders als Männer? Benötigen wir eine Genderkompetenz, um sowohl männliche Studierende als auch weibliche Studierende erreichen zu können? Und wie bricht sich die Genderkompetenz bei kulturellen Unterschieden: Muss ich je nach kulturellem Hintergrund mein didaktisches Handeln ändern? Und wenn ja, inwiefern? Gibt es z. B. einen asiatischen oder einen amerikanischen Lernstil, der sich jeweils vom zentraleuropäischen unterscheidet? Vielfalt an der Hochschule ist eine Chance des interkulturellen Lernens an und mit Kunst, sie fördert aber gleichzeitig auch Missverständnis und Anstrengung im Alltag!
In diesem Seminar wird diskutiert, wie kulturelle und geschlechtliche Vielfalt an der Hochschule produktiv für das didaktische Planen und Durchführen genutzt werden kann. Neben einer Einführung in den Zusammenhang von geschlechtstypischer Sozialisation, kultureller Prägung von Lernen und Möglichkeiten einer Seminar-/Unterrichtsgestaltung wird gemeinsam erarbeitet, wie der Anstrengung interkulturellen Lernens (im musikalisch-künstlerischen Bereich) entgegengewirkt werden kann. Eigene Fallbeispiele können gerne eingebracht und methodisch bearbeitet werden.

Dozent: Olaf Jantz ist Diplom-Pädagoge und Jungenbildungsreferent bei mannigfaltig e.V. - Institut für Jungen und Männerarbeit; wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Trans It e.V. – Institut für Intersektionelle Praxisforschung und Bildung.

Zielgruppe: Lehrende aller Fachgruppen und Unterrichtsformen
Ort: HMTM Hannover (Senatssaal)

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Montag, 23. April 2018 - 11:00 bis 19:00

„Ach, wir haben ja soviel gemeinsam!“ Austausch- und Beratungsforum für den künstlerischen Einzelunterricht

Body: 

Vielleicht kennen Sie die Situation, dass Sie mit einem Kollegen oder einer Kollegin über eine (schwierige) Unterrichtsstunde sprechen und dabei ganz neue Aspekte ans Licht kommen. Aspekte, die Ihnen helfen, einen anderen Zugang zu einer Situation zu finden und neue Möglichkeiten des Vorgehens zu entdecken. Der Austausch mit anderen hilft oft,

• weil andere Menschen anders an Themen und Fragestellungen herangehen und damit neue Perspektiven und Ideen einbringen,
• weil der/die Kollege/in nicht mit der eigenen Fragestellung verstrickt ist und somit hilft, „den Wald vor lauter Bäumen wieder zu sehen“.

Dieser zweitägige Workshop soll dazu dienen, sich einerseits strukturiert mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, um Impulse für die eigene Unterrichts- und die Beziehungsgestaltung zu Studierenden zu erhalten. Neben dem inhaltlichen Fokus bietet der Workshop Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, verschiedene Methoden des lösungsorientierten Austauschs, wie z. B. Kollegiale Beratung und Kollegiale Hospitation, kennenzulernen und auszuprobieren. Ziel ist es, dass Sie sowohl inhaltliche Anregungen erhalten als auch ihre methodisch-kommunikative Kompetenz ausbauen.

Es ist Voraussetzung für diesen Workshop, dass Sie grundsätzlich sowohl eigene Erfahrungen und Fragestellungen einbringen, als auch für die aktive Mitarbeit an Fragen anderer Teilnehmer/innen zur Verfügung stehen.

Inhalte
• Arbeit an eigenen Fragestellungen der Teilnehmer/innen
• Methoden des strukturierten Austauschs: Kollegiale Beratung und Kollegiale Hospitation
• Kommunikative Grundkompetenzen für Austausch und Beratung

Dozentinnen: Petra Weigand, Dipl.-Politologin und Supervisorin (MSc und DGSv), arbeitet seit den 1990er Jahren als Beraterin, Führungskräfteentwicklerin und Coach/Supervisorin. In der Seminar- und Workshoparbeit mit Führungskräften und Fachexperten/innen aus Hochschulen und Unternehmen arbeitet sie regelmäßig mit dem Instrument der Kollegialen Beratung und Methoden des strukturierten Austauschs zu konkreten Praxisfragen.

Maria Saulich studierte Instrumentalpädagogik und Klavier in Würzburg und Budapest sowie Management an der Open University. Neben ihrer Lehrtätigkeit im Bereich Pädagogik/Didaktik an der Musikhochschule Münster arbeitet sie als zentrale Koordinatorin im Bereich Lehr- und Personalentwicklung im Netzwerk Musikhochschulen.

Zielgruppe: Lehrende insbesondere im künstlerischen Einzelunterricht
Ort: HfM Detmold

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Donnerstag, 26. April 2018 - 11:00 bis Freitag, 27. April 2018 - 17:00

Methodenwerkstatt: Seminare

Body: 

Der Kurs bietet Informationen, Übungen und Materialien zu Schlüsselthemen wirksamer Unterrichtsgestaltung mit Gruppen sowie Anregungen, sie für die eigene Lehrtätigkeit zu adaptieren. Thematisiert werden können z.B. Anfänge gestalten, Feedback und Peer-Feedback nutzen, Gruppenarbeitsphasen, kreatives Fragen zur Aktivierung der Denkfähigkeit, Differenzierung bei heterogenen Gruppen. Die Arbeit orientiert sich an den Besonderheiten der Lehre an Musikhochschulen, am eigenen Lernwunsch und den weiteren Möglichkeiten der Professionalisierung.

Dozentinnen: Prof. Dr. Christine Stöger: seit 1985 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, seit 2003 Professorin für Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Musiklehrerbildung vom Studium bis in den Beruf, Erwachsenenbildung, „Lebenslanges Lernen“, Entwicklung von Konzepten zur Musikvermittlung, Musiklernen in informellen Kontexten, kulturwissenschaftlich orientierte Musikpädagogik.

Mag. Dr. Brigitte Lion: Wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Musikpädagogik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Lehraufträge an mehreren Universitäten u.a. der Universität Wien, der Hochschule für Musik und Tanz, Köln. Freiberuflich tätig als Supervisorin, Coach, Trainerin in der LehrerInnenbildung Schwerpunkt Hochschulbereich. Tätigkeits- und Forschungsschwerpunkte: Lifelong Learning in der Lehre, Hochschuldidaktik, insbesondere Lehr/Lernprozesse und Feedback- und Entwicklungsgespräche; Führungscoaching.

Zielgruppe: Lehrende, die Seminare und Vorlesungen leiten
Ort: HfMT Köln (R 14)

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Freitag, 27. April 2018 - 10:00 bis 18:00

Die Kunst des Prüfens

Body: 

Jede und jeder kennt das: Prüfungen, in denen eigene und Studierende von KollegInnen gemeinsam bewertet werden sollen.
Allen ist die Subjektivität der eigenen Meinung bewusst und doch haben im Jurygespräch, direkt und indirekt, u.a. Werte und Begriffe wie „richtig und falsch – Sympathie und Antipathie – Konkurrenz – Konflikt – Anerkennung und Wertschätzung eine Bedeutung.

In dem Seminar „Die Kunst des Prüfens“
• gehen wir Fragen der Entstehung von unterschiedlichen Einstellungen und Haltungen nach,
• spüren wir Ursachen auf, die zu missverständlicher Kommunikation führen können,
• suchen nach Lösungen für schwierige Situationen, bevor die kollegiale Beziehung leidet – oder für den Fall, dass sie bereits beschädigt ist,
• reflektieren die eigenen Ressourcen, damit sie den Prüflingen zu Gute kommen können.

Neben individuellen Reflexionen zum Thema werden Strategien für lösungsorientierte Kommunikation (z.B. in der Gesprächsführung) praktisch erprobt.

Dozentinnen: Prof. Ursula Schmidt-Laukamp lehrt im „Institut für Alte Musik“ an der Musikhochschule Köln. Seit 2007 hält sie Seminare im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und begleitet Menschen in künstlerischen Kontexten als „systemische Beraterin“ (WISL) und „Psychoanalytisch-systemische Supervisorin“ (APF/SG).

Zielgruppe: Lehrende aller Fachgruppen und Unterrichtsformen
Ort: HfM Saar

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Freitag, 4. Mai 2018 - 10:00 bis 18:00

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