Gleich und fremd zugleich: Vielfalt im Unterricht ist ein Gewinn; aber auch eine Anstrengung

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Lernen Jungen anders als Mädchen? Unterrichten Frauen anders als Männer? Benötigen wir eine Genderkompetenz, um sowohl männliche Studierende als auch weibliche Studierende erreichen zu können? Und wie bricht sich die Genderkompetenz bei kulturellen Unterschieden: Muss ich je nach kulturellem Hintergrund mein didaktisches Handeln ändern? Und wenn ja, inwiefern? Gibt es z. B. einen asiatischen oder einen amerikanischen Lernstil, der sich jeweils vom zentraleuropäischen unterscheidet? Vielfalt an der Hochschule ist eine Chance des interkulturellen Lernens an und mit Kunst, sie fördert aber gleichzeitig auch Missverständnis und Anstrengung im Alltag!
In diesem Seminar wird diskutiert, wie kulturelle und geschlechtliche Vielfalt an der Hochschule produktiv für das didaktische Planen und Durchführen genutzt werden kann. Neben einer Einführung in den Zusammenhang von geschlechtstypischer Sozialisation, kultureller Prägung von Lernen und Möglichkeiten einer Seminar-/Unterrichtsgestaltung wird gemeinsam erarbeitet, wie der Anstrengung interkulturellen Lernens (im musikalisch-künstlerischen Bereich) entgegengewirkt werden kann. Eigene Fallbeispiele können gerne eingebracht und methodisch bearbeitet werden.

Dozent: Olaf Jantz ist Diplom-Pädagoge und Jungenbildungsreferent bei mannigfaltig e.V. - Institut für Jungen und Männerarbeit; wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Trans It e.V. – Institut für Intersektionelle Praxisforschung und Bildung.

Zielgruppe: Lehrende aller Fachgruppen und Unterrichtsformen
Ort: HMTM Hannover (Senatssaal)

Veranstaltungsart: 

Datum: 

Montag, 23. April 2018 - 11:00 bis 19:00
 
 
 

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